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Okt
14
Kabarettfestival frisch&fröhlich
Tux, Tux Center
20:00
Zum zweiten Mal lädt der Tuxer Kulturverein S...
Okt
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Kabarettfestival frisch&fröhlich
Tux, Tux Center
20:00
Zum zweiten Mal lädt der Tuxer Kulturverein S...

1 day ago

Markus Koschuh
Und morgen auf der Tiroler Provinzbühne: Ex-Landesrat Tilg wird neuer CEO bei HG Pharma. ... See MoreSee Less
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1 week ago

Markus Koschuh
Ich versteh die Aufregung über den Vorschlag von Nationalratspräsident Sobotka, die Wahrheitspflicht in Untersuchungsausschüssen zu kippen, nicht. In Tirol ist das längst gelebte Praxis - auf Tiroler Art:- Hypo-Tirol-Skandal, ca 500 Mille weg: Kein Untersuchungsausschuss, dafür 3 "Sondersitzungen" des Finanzkontrollausschusses. Der Einzige Abgeordnete mit Ahnung vom Bankenwesen wird schließlich durch eine gelernte Strick- und Wirkwarenerzeugerin ersetzt. Die Zeugen, die kommen, kommen zum heiteren Kaffeeplausch, die meisten kommen erst gar nicht. Konsequenzen: Null.- Corona-Krisen"Management": als Minimalkompromiss wird eine Expertenkommission eingerichtet, für Auskunftspersonen gilt keine Wahrheitspflicht, die interessantesten Auskunftspersonen werden aus "Termingründen" gar nicht mehr geladen.Konsequenzen: Null.- Und dann gab's da tatsächlich mal den Untersuchungsausschuss zur "Tiroler Soziale Dienste GmbH". Da galt zwar für Auskunftspersonen die Wahrheitspflicht, aber es wurden einfach keine Akten geliefert. Bäm.Konsequenzen: Null.Noch Fragen? ... See MoreSee Less
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2 weeks ago

Markus Koschuh
Innsbruck, 23.4.2021Nach zehntausend Corona-Kilometern wieder Richtung BühneDas Lachen darf im Hals stecken bleiben, das Wattestäbchen nicht …Ein behördlich zur Untätigkeit verdammter Kabarettist im Corona-Einsatz. Kann das gut gehen? Im Rückblick, nach mehr als 10.000 gefahrenen Corona-Test-Kilometern im ganzen Land und noch mehr abgewickelten bzw. transportierten Corona-Tests kann ich sagen: ja und wie! Seit letztem Oktober und noch bis Ende April bin ich Teil des „Mobilen Screening“-Teams des Roten Kreuzes - einfach deshalb, weil ich die unfreiwillige Auftrittspause sinnvoll nutzen und mithelfen wollte, der depperten Pandemie irgendwie Herr zu werden. Keine bessere Tätigkeit in Zeiten der kabarettistischen Untätigkeit hätte ich mir aussuchen können. Den vielen „Expertinnen“ und „Experten“ da draußen täte eine Woche Corona-Einsatz vermutlich sehr, sehr gut. Auch mir selbst wurde meine Sicht zu Gesundheitssystem, Sozialsystem, Wohnen etc ordentlich zurechtgerückt:Unterschiede zwischen Arm und Reich, die ich so nicht für möglich gehalten hätte. Junge Menschen, corona-positiv, schwer krank. Alte Menschen, corona-positiv, pumperlgsund. Pflegerinnen und Pfleger, denen innerhalb von 14 Tagen ein halber Trakt unter der Hand weggestorben ist, Verzweiflung da, Wurschtigkeit dort, und und und. Während es bei manchen meiner Kolleginnen und Kollegen auch schon mal „Testverweigerer“ gab, konnte bei meinen Einsätzen manche Skepsis gegenüber dem Testen mit einer Prise Humor rasch beseitigt werden. Vermutlich werde ich noch jahrelang von blauen Gummihandschuhen, Proberöhrchen, Wattestäbchen, Strichcodes und QR-Codes träumen – aber das war es auf jeden Fall wert! Nochmals ein großes Danke all jenen im Gesundheitssystem, die der Pandemie neben dem „Alltagsgeschäft“ die Stirn bieten und ein kollegiales Danke an all meine Kolleginnen und Kollegen vom Rettungsdienst Tirol, besonders dem Roten Kreuz, ganz besonders den MitarbeiterInnen und Freiwilligen der Rot-Kreuz-Bezirksstelle Hall. Hut ab vor dem, was ihr Tag für Tag (und Nacht für Nacht) tut!Mit Mai starte ich nun wieder die Vorbereitungen in Richtung Bühne. Denn das dicke Ende der Pandemie kommt erst noch und ich will (mit)versuchen, das Lachen wieder zurückzubringen. Wir müssen wieder lachen können – wir müssen auch über die Pandemie lachen dürfen. Irgendwann. In wenigen Wochen oder erst im Herbst. Das Programm „Oben ohne“, im pandemisch-kabarettistischen Zeitfenster September/Oktober des letzten Jahres auf die Bühne gehievt, wird mit all dem Wahnsinn, Irrsinn und Unsinn der letzten Monate aufgefettet – vielleicht entsteht ein „Oben ohne, Teil 2“, vielleicht aber auch ein komplett neues Programm.Derweil stehen interessante Projekte an: Große und kleine kabarettistische Videoproduktionen, im Herbst aller Voraussicht nach eine ORF-Filmproduktion, etc. Kurzum: es bleibt spannend.Und die Rot-Kreuz-Uniform werde ich weiterhin tragen. Begleitend zum Mobilen Screening habe ich die Ausbildung zum Rettungssanitäter begonnen und stehe kurz vor dem Abschluss. Ab Ende Juni werde ich einer der vielen Freiwilligen des Roten Kreuzes sein. In Zukunft kann ich tatsächlich „Kabarett zum Totlachen“ anbieten – professionelle Reanimation inklusive.Jetzt aber kommt noch die letzte Woche im Mobilen Screening-Einsatz. Denn Eines hat die Pandemie eindrücklich aufgezeigt: Man muss im Leben auch Abstriche machen …Schöne Grüße,Markus Koschuh ... See MoreSee Less
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2 weeks ago

Markus Koschuh
Markus Koschuhs Titelbild ... See MoreSee Less
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  • "Aktuell, humorvoll, zeitkritisch", ORF